COVID-19

Aktuelle Informationen zu COVID-19

Wir haben geöffnet

18.05.2020

Seit dem 18. Mai stehen Ihnen die Servicepunkte, Hausmeisterbüros und unsere Zentrale wieder offen. Bitte tragen Sie eine Mund-Nasen-Maske und halten Sie Abstand.

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Nichtzahlung der Miete aufgrund der Coronakrise

06.04.2020

Zur Abmilderung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz verabschiedet, wonach Mietern für den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen, die auf die COVID-19-Pandemie zurückzuführen sind, gekündigt werden kann. Eine Handreichung für Mieterinnen und Mieter mit weiteren Informationen zu dem Gesetz können sie sich hier herunterladen.

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Für ein sicheres Zuhause - gemeinsam Wohnraum schützen

28.03.2020

Die Heimkehr ist mit weiteren lokalen Wohnungsunternehmen der Initiative Für ein sicheres Zuhause – gemeinsam Wohnraum schützen beigetreten. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam Wohnraum zu schützen und Mieterinnen und Mietern auch in schweren Zeiten solidarisch zur Seite zu stehen.

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Verzicht auf Mieterhöhungen

25.03.2020

Aufgrund der aktuellen Lage hat die Heimkehr entschieden, sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung anzunehmen und verzichtet deshalb bis vorerst Ende Juni 2020 auf sämtliche allgemeine Mieterhöhungen nach § 558 BGB.

Die Heimkehr bittet jedoch um Verständnis, dass die zurzeit laufenden Mieterhöhungen nicht ausgesetzt werden. Diese behalten ihre Gültigkeit und werden wie gewohnt umgesetzt.

Terminliche Verzögerung

23.03.2020

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie um Verständnis, dass Kleinstinstandhaltungsmaßnahmen, wie bspw. die Reparatur eines tropfenden Wasserhahns oder eines klemmenden Fensters, nicht priorisiert behandelt werden können und vorläufig verschoben werden müssen. Selbstverständlich können Mieter ihre Schäden nach wie vor bei der Heimkehr melden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Geschäftszentrale, Servicepunkte und Hausmeisterbüros geschlossen

16.03.2020

Aus aktuellem Anlass schließen wir ab sofort bis auf Weiteres unsere Geschäftszentrale in der Hildesheimer Straße 89, alle Heimkehr Servicepunkte und unsere Hausmeisterbüros. Selbstverständlich bleiben wir für unsere Mieter und Mitglieder telefonisch und per Mail uneingeschränkt erreichbar.

Hier finden Sie alle Kontaktdaten

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen bezüglich des Kündigungsausschlusses bei Mietrückständen aufgrund von COVID-19.

Was regelt das Gesetz?
Das Gesetz sieht vor, dass der Vermieter ein Mietverhältnis nicht allein aus dem Grund kündigen kann, weil der Mieter im Zeitraum vom 1. April 2020 bis 30. Juni 2020 trotz Fälligkeit die Miete nicht leistet, sofern die Nichtleistung auf den Auswirkungen der SARSCoV-2-Virus-Pandemie beruht.

Werde ich als Mieter generell von der Pflicht zur Zahlung der Miete befreit?
Nein.

Erstens: Die Regelung betrifft nur die Kündigung!

Zweitens: Der Kündigungsausschluss gilt nur für Fälle, in denen die Mietrückstände auf den Auswirkungen der SARS-CoV-2-Virus-Pandemie beruhen.

Drittens: Ausgeschlossen wird nur die Kündigung. Mieter bleiben zur fristgerechten Zahlung verpflichtet. Dies hat zur Folge, dass Mieter bei nicht fristgerechter Leistung in Verzug geraten und Verzugszinsen fällig werden können. Sie haben aber bis zum 30. Juni 2022 Zeit, die Mietschulden zu begleichen, ohne eine Kündigung befürchten zu müssen.

Viertens: Die Regelung erfasst nur die Kündigung wegen Zahlungsrückständen aus den Monaten April bis Juni 2020. Gibt es Zahlungsrückstände aus früheren Zeiträumen, die zur Kündigung berechtigen oder sonstige Kündigungsgründe des Vermieters (z. B. Eigenbedarf oder aufgrund Fehlverhaltens des Mieters gegenüber dem Vermieter) ist eine Kündigung weiterhin zulässig.

Darf ich einfach so die Mietzahlung einstellen?
Nein.

Der Mieter darf es nur dann, wenn er die Miete oder einen Teil seiner Miete aufgrund von Einkommensverlusten, die auf die COVID-19 Pandemie zurückzuführen sind, nicht zahlen kann.

Darf ich den Zusammenhang zwischen Einkommensverlust und COVID-19 Pandemie einfach behaupten?
Nein.

Der Zusammenhang zwischen COVID-19-Pandemie und Nichtleistung ist vom Mieter glaubhaft zu machen.

Wie soll ich den Zusammenhang glaubhaft machen?
Zur Glaubhaftmachung kann sich der Mieter entsprechender Nachweise, einer Versicherung an Eides statt oder sonst geeigneter Mittel bedienen. Hierfür kommen in Frage:

  • Nachweis der Antragstellung beziehungsweise die Bescheinigung über die Gewährung staatlicher Leistungen
  • Bescheinigungen des Arbeitgebers
  • andere Nachweise über das Einkommen beziehungsweise über den Verdienstausfall.

Das Gesetz schreibt hier keine Priorität vor. Am besten geeignet sind Nachweise, aus denen sich der auf die Pandemie zurückzuführende Netto-Einkommensverlust ergibt (Nettoeinkommen vorher-nachher). Eine Versicherung an Eides statt ist nicht zwingend, sondern nur eine Option.

Kann ich die Miete komplett aussetzen, auch wenn ich einen Teil der Miete zahlen könnte?
Der Mieter sollte nur im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit zahlen. Dies kann auch bedeuten, dass er zahlen muss, was er kann.

Muss ich auch meine Ersparnisse einsetzen, um die Nichtleistung der Miete soweit wie möglich zu vermeiden?
Ja, davon gehen wir grundsätzlich aus. Vgl. auch Aussagen des Berliner Mietervereins:

https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/2020/coronavirus/beitraege/berlin-corona-vermieter-mieter-ausnahmeregelungen.html

Aber wir werden hier mit Augenmaß handeln und einen Freibetrag des vierfachen monatlichen Bruttoeinkommens ansetzen. Alles was der Rente dient, ist ausgenommen.

Müssen (Ehe-)Partner untereinander den Einkommensverlust des anderen ausgleichen, um die Nichtleistung der Miete soweit wie möglich zu vermeiden?
Ja, soweit sie beide Mietvertragsparteien sind und als Gesamtschuldner haften. Das "Glaubhaftmachen" trifft dann auch beide Vertragspartner.

Vgl. auch Aussagen des Berliner Mietervereins:

https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/2020/coronavirus/beitraege/berlin-corona-vermieter-mieter-ausnahmeregelungen.html

Mein Einkommen ist aufgrund der Corona-Krise gesunken / Ich habe ein geringes Einkommen. Gibt es die Möglichkeit auf staatliche Unterstützung für meine Mietzahlungen?
Als staatliche Sicherungssysteme stehen zum einen das Wohngeld und zum anderen die Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung – „Hartz 4") zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier: https://heimkehr-hannover.de/storage/Covid-19/Handreichung_fuer_Mieter_Corona_Krise.pdf

0511 98096-0

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Zentrale Heimkehr
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