Stadtteil Mittelfeld

Mittelfeld hat vieles zu bieten

Ganz im Süden von Hannover, da befindet sich, was der Name nicht unbedingt vermuten lässt: Mittelfeld. Mittelfeld besitzt rund 8.650 Einwohner und gehört zum Stadtbezirk Döhren-Wülfel, der neben den beiden Namensgebern und Mittelfeld auch noch Seelhorst, Waldhausen und Waldheim umfasst. Feststeht: Die Verkehrsanbindung ist in Mittelfeld absolut perfekt, da der Messeschnellweg den Stadtteil durchkreuzt und es nicht zuletzt aufgrund des Messegeländes im Süden ideale Voraussetzungen für den öffentlichen Nahverkehr gibt.

Mittelfeld: bunt, vielfältig, abwechslungsreich – und relativ jung

Früher haftete Mittelfeld der Ruf an, grau und trist zu sein. Doch die Zeiten haben sich geändert. Wer sich die Mühe macht und dem Stadtteil einen Besuch abstattet, der wird positiv überrascht sein, denn: Mittelfeld ist bunt, vielfältig, abwechslungsreich – und hat einiges zu bieten.

Wie attraktiv Mittelfeld tatsächlich ist, hat auch die Wohnungsgenossenschaft Heimkehr erkannt, die zahlreiche Gebäude im Stadtteil besitzt. Die befinden sich an Ahornstraße, Garkenburgstraße, Pieperstraße, Am Mittelfelde, Hohe Linde, im Triftfelde und Letterhausweg. Mittelfeld wird geprägt durch das Messe- und das ehemalige Expo-Gelände und verfügt mit der evangelischen Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz, der katholischen St.-Eugenius-Kirche und der Pagode des Klosters Vien Giac der Kongregation der Vereinigten Vietnamesischen Buddhistischen Kirche über mehrere geistliche Einrichtungen.

Gegründet wurde der Stadtteil Mittelfeld in den 1950er-Jahren. In der Zeit davor befanden sich hier vor allen Dingen landwirtschaftliche Flächen, die gelegentlich auch zu militärischen Zwecken genutzt wurden. So zum Beispiel zwischen Ende Mai und Anfang Juni 1791, als sich hier das Übungslager der Hannoverschen Brigade auf der Garkenburg zwischen den damaligen Dörfern Bemerode und Wülfel befand.

Trotzdem war der Bereich geprägt von der Landwirtschaft, in der Hauptsache Gemüse und Spargel wurden angebaut. Heute auch noch ein Begriff ist die Spargelburg, eine barackenartige Gemeinschaftsunterkunft, in der die Bemeroder Bauern während der Ernte die Saisonarbeiterinnen aus Polen unterbrachten. Die richtige Bebauung setzte dann um 1900 durch den Spar- und Bauverein Wülfel ein. Die ersten Gebäude entstanden an der Ahornstraße. Interessant ist, dass das Ahornblatt mittlerweile das Mittelfelder Symbol ist und unter anderem die Fahne des Stadtteils ziert. Ab den 1920ern ging die Bebauung weiter, da die Angestellten des Eisenwerks Wülfel Wohnraum benötigten.

Ende 1940er-/Anfang 1950er-Jahre …

Nach dem Zweiten Weltkrieg benötigten die Menschen durch Flucht, Vertreibung und Zerstörung Wohnraum. Aus diesem Grund entstand der Stadtteil Mittelfeld, um den Vertriebenen eine neue Heimat zu geben. Der Name war schnell gefunden: Mitten durch das Feld führt ein Weg, der Wülferode, Bemerode, Wülfel und Döhren miteinander verband. 10.000 Menschen in 3.000 Wohneinheiten sollten hier Platz finden. An die vielen aus Schlesien stammenden Menschen, die hier Wohnraum erhielten, erinnern auch heute noch verschiedene Straßennamen wie Beuthener oder Gleiwitzer Straße.

… ein neuer Stadtteil entsteht

Der zentrale Ort der Begegnung, der Marktplatz, den es auch heute noch gibt, ist der Rübezahlplatz mit dem gleichnamigen Brunnen, auf dem 1955 der erste Markttag abgehalten wurde. 1974 kam zu Mittelfeld das Messegelände hinzu. Besonders geschäftig geht es heutzutage in Mittelfeld zur Karnevalszeit zu, denn: Weit über die Grenzen des Stadtteils und sogar der Stadt Hannover ist die Karnevalsgemeinschaft Eugenesen Alaaf Hannover-Mittelfeld von 1962 bekannt, die alljährlich große Prunk- und Familiensitzungen abhält, zahlreiche Gruppen besitzt, mit der Prinzenehrengarde mehrmals Niedersachsenmeister war und ihr Vereinsdomizil im sogenannten Bunker hat.

Infokasten: Nachbarschaftstreff Mittelfeld – ein Ort der Begegnung

Seit 1973 gibt es den Nachbarschaftstreff Mittelfeld, das damals als Begegnungsstätte Am Mittelfelde für Senioren und Jugendliche ins Leben gerufen wurde. Beim Nachbarschaftstreff Mittelfeld handelt es sich um ein Soziokulturzentrum, das kooperativ geführt und vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration sowie der Stadt Hannover gefördert wird. Dort befinden sich unter anderem die Stadtteilbücherei und ein Jugendzentrum. Zudem werden hier offene Fragen geklärt und gemeinsame Aktivitäten angeschoben. Von denen gibt es aber übrigens auch jetzt schon einige. Das sind zum Beispiel ein Café, diverse Kurse, kulturelle Veranstaltungen und Beratungsangebote.

Weitere Stadtteil-Portraits

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