Stadtteil Vahrenwald

Bunte Vielfalt rund um die Vahrenwalder Straße

24.000 Menschen aus 108 Nationen leben in Vahrenwald – und machen den Stadtteil damit zu einem der größten und beliebtesten ganz Hannovers. Das war aber nicht immer so. Vahrenwald haftete früher an, wenige Grünflächen zu besitzen, dafür aber viel Verkehrslärm und kaum kulturelle Angebote. Das hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert.

Hauptsächliches Merkmal ist und bleibt trotzdem die Vahrenwalder Straße, die als wichtige – und teilweise sechsspurige – Verkehrsader die Autobahn 2 mit der Hannoveraner Innenstadt verbindet. Wer sich hier aber die Mühe macht und nach links und rechts schaut, wird belohnt – und zwar von der Vielfalt und Vielschichtigkeit der Geschäfte und Restaurants. Zwischen Imbissbuden, Juwelieren oder kleinen Supermärkten fällt vor allem die in all ihren Facetten gelebte Interkulturalität auf.

Freizeit wird hier großgeschrieben

In Vahrenwald finden regelmäßig ansprechende Veranstaltungen statt. Viel geboten wird den Bewohnern des Stadtteils vor allem im zentral an der Vahrenwalder Straße gelegenen Freizeitheim. Neben temporären Angeboten erfreuen sich hier hauptsächlich die regelmäßigen Aktionen großer Beliebtheit. Besonders sind dabei zwei Aspekte: generationenübergreifende Verbindungen und interkultureller Austausch. Lernoasen, Sprach- oder PC-Kurse, inklusive Medienarbeit und kreative Werkstätten unterstreichen das.

750 Jahre bewegte Geschichte

Vahrenwald hat aber nicht nur eine große Portion kulturelle Vielfalt zu bieten, sondern auch eine bewegte, 750 Jahre alte Geschichte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das damalige Dorf Vorenwalde 1266. Der Name bedeutet so viel wie „vor dem Wald“ und hatte mit der direkten Nähe zu einem großen Waldstück zu tun. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts standen dann wegweisende Begebenheiten an. 1871 fand die Ansiedlung von Industrie – unter den Firmen befand sich auch die Continental AG – statt. Die Conti hat sich seitdem zu einem der größten Automobilzulieferer der Welt entwickelt und beschäftigt insgesamt mehr als 200.000 Angestellte.

Um 1876 folgte der Bau von Kasernen rund um die Dragonerstraße. Teile der Backsteinbauten der einstigen preußischen Militär-Reitschule, darunter die königliche Reithalle, die jetzt Veranstaltungsgebäude und Sitz diverser Unternehmen ist, sind noch vorhanden. 1891 kam Vahrenwald dann schließlich zur Stadt Hannover. Im südlichen Bereich des Stadtteils besteht nach wie vor die Continental AG als wichtiger Arbeitgeber. Dazu kommen weitere Firmen rund um die Vahrenwalder Straße.

 

Ideale Verkehrsanbindung – attraktive Ausflugsziele

Für Vahrenwald spricht die ideale Lage: Dank Bus und Bahn ist man in wenigen Minuten direkt in der City. In Verbindung mit den guten Einkaufsmöglichkeiten ergibt sich so eine vielschichtige und attraktive Wohngegend, die geprägt ist durch Mehrfamilienhäuser. Zentral gelegen sind vor allem die Wohnungen der Heimkehr, die sich unter anderem an Dragonerstraße, Philipsbornstraße, Halkettstraße, Alemannstraße und Voltastraße befinden.

Lohnenswert ist oft auch ein Blick in die vielen Hinterhöfe, die durch die Bewohner gehegt und gepflegt werden. Das ist aber nicht alles: Die Vahrenwalder lieben „ihren“ Mittellandkanal, an dem sich ausgiebige Spaziergänge anbieten. Wer die Seele baumeln lassen möchte, kann das auch im Vahrenwalder Park tun, der mittlerweile zu einem wahren Anziehungspunkt geworden ist. Eine Aussage von Franziska Schmidt, Leiterin des Freizeitheims Vahrenwald, im Jahre 2009 gegenüber der Neuen Presse unterstreicht das: „Vor allem mit dem Umbau des Vahrenwalder Parks hat sich die Stadt sehr viel Mühe gegeben. Jetzt ist er eine Oase im Stadtteil, im Sommer grillen die Menschen, sonnen sich.“

Eine Runderneuerung bekam 2007 auch der Jahnplatz verpasst

Satte 600.000 Euro investierte die Stadt Hannover in die Umgestaltung – und das Ergebnis mit Spiel- und Bolzplatz kann sich absolut sehen lassen. Mittwochs kommen auf dem Jahnplatz seit 1931 auch die Erwachsenen zusammen, schließlich warten dann auf dem traditionellen Wochenmarkt frische Produkte an bis zu 40 Verkaufsständen – und natürlich jede Menge Neuigkeiten aus Vahrenwald.

 

Kulturelle Angebote und Sport-Möglichkeiten

Die kulturelle Szene hat sich in der jüngsten Vergangenheit ebenfalls positiv entwickelt. Im Wasserturm finden regelmäßig Events statt und Künstler stellen ihre Werke in verschiedenen Galerien aus. Beliebter Treffpunkt ist das Freizeitheim mit seinen Angeboten für Erwachsene und Kinder. Direkt nebenan kann man im örtlichen Hallenbad seine Bahnen ziehen. Zusätzlich hält beispielsweise der TuS Vahrenwald 08 ein großes sportliches Angebot bereit, das von Baseball über Tennis bis hin zu Skat reicht. Die vielfältigen Möglichkeiten machen deutlich: Vahrenwald ist modern – und voller Leben.

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