Stadtteil Wülfel

Idylle des Südens

Mit seinen 4.500 Einwohnern bildet Wülfel gemeinsam mit Mittelfeld den südlichen Rand des 8. Stadtbezirks von Hannover, Döhren-Wülfel. Neben Mittelfeld und Wülfel gehören ihm Döhren, Seelhorst, Waldhausen und Waldheim an. Erstmals 1320 erwähnt, zählte Wülfel mit den angrenzenden Stadtteilen Döhren und Laatzen ab dem 17. Jahrhundert zum „Kleinen Freien“. Grund dafür waren Sonderrechte, welche die Anwohner in den Dörfern genießen durften. Etwa war den „Freien“ erlaubt, nach Belieben weiter in den Wäldern zu jagen und das Gewerbe frei auszuüben.

Landwirtschaft, Bierbrauerei und Industrie

Auch die Erlaubnis zum Bierbrauen hatte Wülfel. Zeuge der Brauereigeschichte ist die ehemalige Wülfeler Brauerei, dessen Eingangsbereich noch heute erhalten ist und unter Denkmalschutz steht, sowie die Brauereigaststätte Wienecke XI. und die vielen Kneipen, die sich noch immer im Zentrum von Wülfel befinden. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Brauereigewerbe zunehmend wichtiger für die Ökonomie des Dorfes und stellte neben der Landwirtschaft eine lukrative Einnahmequelle dar.

Bereits 100 Jahre später wurde der Ausbau des Bauerndorfes durch eine weitere Tatsache angetrieben: die Hannöversche Südbahn. Der Bahnhof Wülfel sorgte schnell für die Gründungen von einer Vielzahl an Betrieben sowie einen Anwohnerzuwachs – Wülfel wurde damit zum aktivsten Industrievorort Hannovers. Resultat war ein intensiver Wohnungsbau, der um 1900 begann. 1907 wurde das einst landwirtschaftlich geprägte Dorf gemeinsam mit Döhren in die Stadt Hannover eingemeindet.

Ein Stadtteil mit einzigartigem Charakter

Wülfel erscheint zunächst unauffällig, dabei hat es einen unverwechselbaren Charakter: Von grüner Oase bis Industriestandort – Wülfel hat viele Fassetten. Die südlich gelegene Leineaue mit ihren Wiesen und Teichen ist ein Naherholungsgebiet, das seltene Pflanzen und Tiere beherbergt und eine rege Freizeitgestaltung ermöglicht. Spaziergänge und Radtouren sind demnach in Wülfel genauso möglich wie Shoppen und sich verwöhnen lassen. Zudem sorgt auch die frische, ländliche Luft an der Leinmasch für ein idyllisches Wohnen. Die Leine ist sauber und bietet klares Wasser. Im Sommer wird sie gern von Groß und Klein genutzt. Um die Natur zu erleben, muss man daher nicht einmal fahren, sie befindet sich direkt vor der Haustür! Wülfel bietet zudem eine sehr gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel. Damit ist dieser Stadtteil für jeden etwas: Ob mobil oder nicht, für Familien oder Singles – hier findet jeder das richtige Fleckchen.

Etwas außerhalb von Wülfel, im Westen gelegen, befindet sich die Radrennbahn Hannover. Auf dem insgesamt 333 Meter langen Holzoval trainieren sowohl Hobbyradfahrer als auch Profis. Die Radrennbahn wird durch den Zusammenschluss der hannoverschen Radsportvereine, der „Radrennbahn Hannover e.V.“, betrieben, welche die Instandhaltung der Holzbahn übernimmt. In der Vergangenheit war die Strecke bereits Schauplatz von deutschen Meisterschaften und der sogenannten Derny-Europameisterschaft.

„Hier lebe ich gern!“

Die Infrastruktur mit der günstigen Nähe zu den angrenzenden Stadtteilen ist ein wesentlicher Faktor für die Attraktivität des Stadtteils. In Wülfel finden sich neben den knapp 4.500 Einwohnern ganze 300 Unternehmen, darunter Traditionsbetriebe aus Handwerk und Industrie. Der Claim „Hier lebe ich gern!“ ist damit nicht nur für die Bewohner relevant, sondern auch das Leitbild der ansässigen Unternehmen und auch der Vereine. Neben dem Engagement der Interessengemeinschaft Wülfeler & Mittelfelder Vereine e.V., die sich nachhaltig auch in die Entwicklung des Quartiers einbrachte, engagieren sich auch die Ärzte Dr. Anja Fröhlich und Dr. Christian Scholber: Für Humedica e.V. sind beide aktiv und leisten professionelle Not- und Katastrophenhilfe vor Ort.

Der Verwaltungsbezirk der Heimkehr erstreckt sich über Wülfel hinaus. Teil dieses Bezirks ist auch die Ahornstraße, die sich in Mittelfeld befindet. Ein weiteres wichtiges Gebäude der Heimkehr ist der Bauhof in der Pieperstraße, der einen essenziellen Wert für die Heimkehr hat. In den Sechzigerjahren errichtet, wird er noch heute genutzt, um die stetigen Modernisierungsarbeiten durchzuführen.

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